Dankeschön

Nun sind wir alle wieder zu Hause angekommen und melden uns dennoch ein letztes Mal in diesem Blog.
Denn es gibt einfach noch was, was wir unbedingt loswerden müssen!
Ein dickes DANKESCHÖN!

Zunächst natürlich mal an Intel – der Wettbewerb, das Super-Vorbereitungstreffen, was soll man sagen…

Dann natürlich an die Stiftung Jugend Forscht im allgemeinen, die uns diese tolle Reise mitfinanziert hat und auch die ganze Zeit mit Rat und Tat zur Seite stand.
In diesem Sinne gilt unser Dank noch einmal Frau Kottmann aus der Geschäftsstelle, ohne die wir garantiert schon am ersten von gefühlt unendlichen Formularen und Richtlinien gescheitert wären.
Außerdem bedanken wir uns für die Unterstützung der JuFo-ISEF-Koordinatoren Claudia Körper und Andreas Bölter, die vor Ort geholfen haben, sei es unpassende Plakate passend zu machen oder die Dokumente in letzter Minute zu ändern.

Und die besten zum Schluss – allen Projektbetreuern, Eltern und Lehrern, die bei der Vorbereitung geholfen und währenddessen von Deutschland aus mitgefiebert haben,  sei gedankt!

Hier noch ein paar Impressionen

ISEF-Tugend Nr.1 - Warten!  Diesmal auf den Bus.

ISEF-Tugend Nr.1 – Warten!
Diesmal auf den Bus.

Tipp für das ISEF-Team-Germany 2015:  Nehmt euch fertige Bildchen, durchsichtige Klebefolie und doppelseitiges Klebeband für das Shout-out-Plakat mit! Denkt (vielleicht im Flieger) auch schonml über eine witzige Begrüßung für das 5sec-Video nach :)

Tipp für das ISEF-Team-Germany 2015:
Nehmt euch fertige Bildchen und Klebefolie für das Shout-out-Plakat mit!

Und denkt euch (vielleicht im Flieger oder so) eine witzige Begrüßung für das 5sec-Video aus 🙂

Da waren wir :)

Da waren wir 🙂

Die Nobelpreisträger bei der Podiumsdiskussion

Die Nobelpreisträger bei der Podiumsdiskussion

L.A. at Night

L.A. at Night

TEAM GERMANY !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

TEAM GERMANY
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wir sind Helden!

Heute ist unser letzter Tag!

Und weil wir uns einfach noch nicht so richtig trennen konnten, sind drei von uns morgens um 6 direkt nochmal an den Pool. Die Koffer haben wir zum Glück ja nachts schon gepackt. Dann aber flott ausgecheckt, Koffer im Hotel abgestellt und auf zur GRAND AWARD CEREMONY! Dort werden die Platzierungen 4-1 in den jeweiligen Kategorien und dann noch Sonderpreise sowie 3 kategorieübergreifende GRAND AWARDS vergeben.
Natürlich haben wir uns schon mal so ein bisschen Gedanken gemacht, ob wohl für jemanden ein Preis dabei sein könnte, vielleicht sogar für zwei von uns, aber was dann kam, war echt unglaublich!

Als erstes wurde Daniel Pflüger mit seinem Projekt “Vermessung von Wasserwellen” für einen 4. Preis auf die Bühne gerufen. Da war der Jubel groß, immerhin hat er gestern auch schon einen Special Award gewonnen!

Daniel (4.v.r.) räumt ab!

Daniel (4.v.r.) räumt ab!

Als nächstes durfte Gabriel Salg auf die Bühne – er gewann einen 3. Preis (Supramolekulare Wirt-Gast-Komplexe als Fluoreszenzmarker in der Tumordiagnostik und -therapie). Damit waren schon zwei Preise ans Team Germany gegangen – wow!

Gabriel -ganz links- lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen

Aber es wurde noch besser! Bei den 2. Plätzen wurden Marcel und Leonhardt mit ihrem Kerzenlift-Projekt auf die Bühne gerufen – jippieeeh!

Schon ziemlich cool da oben – so ein Erlebnis MUSS festgehalten werden! (Leonard(Kamera) und Marcel (rechts daneben))

Danach kamen die ersten Preise der jeweiligen Kategorie, da gibt es immer zwei.

Und aus dem Team Germany gewinnt Lennart mit seinem Projekt “FreeGeo – dynamische Geometrie optimiert für Tablet-PCs und Smartphones” Wooooooooow!!!!!!!!!!!
Wir kamen aus dem Jubeln gar nicht mehr raus! Und es war immer noch nicht vorbei:

“The BEST OF CATEGORY AWARD winner in mathematical sciences iiiis ……
……… from Würzburg, Germany, Lennart Julian Kleinwort”

Es war wirklich unglaublich!!!!!!

Danach hat der Präsident der Society for Science and the Public (Veranstalter) noch ein bisschen geredet und es wurde ein schönes Filmchen mit Ausschnitten aus der Woche gezeigt. Da wurde einem mal erst klar, dass echt schon die ganze Wettbewerbswoche fast rum war – es kam einem vor, als wäre man gerade erst in LA gelandet…
Im Anschluss wurden noch Preise wie zum Beispiel die Teilnahme an weiteren Wettbewerben vergeben und nun fehlten nur noch die Grand Awards – zwei mal 50.000$ und einmal 75.000$.

Ja, und hier haben wir den Braten dann kurz vorher schon gerochen. Da liefen nämlich ständig Kamera-Teams rum, die scheinbar die Sieger schon vorher kannten, um sofort die “Emotions” einzufangen und auf riesiege Leinwände vorne zu bringen – und genau so eine Kamera blickte direkt zu uns… Da waren wir aber 100% Jubelbereit, noch bevor die Moderatorin überhaupt alles ausgesprochen hatte – Lennart hat einen Grand Award (dotiert mit 50.000$) gewonnen. Danach kam nur noch der große Grand Award und dann Konfettiregen auf der Bühne und Applaus, Geschrei und Gejubel aus dem Publikum.

Tja und dann stürmten auch schon die Reporter nach vorne, um Fotos und Interviews zu machen.
Wir sind schon mal Stände abbauen gegangen, denn wir sollten uns recht hurtig wieder im Hotel treffen mit Ulli (dem Intel-Reporter).
Dort angekommen, haben wir uns dann allerdings erstmal auf den Toiletten umgezogen – Anzug und Kleider im Flugzeug macht sich einfach schlecht – und haben dann das Material von unseren Ständen in den Koffern verteilt. Manche hatten danach Übergewicht, aber da kann man ja umverteilen, denn einige von uns sehen sich in zwei Wochen auf dem Bundeswettbewerb wieder.

Aber das hat echt gedauert, bis man sich da mal so aussortiert hatte und so musste das Essen auf der Pool-Terrasse dann ganz schön schnell gehen, auch wenn das die letzte Möglichkeit war, die Sonne Kaliforniens zu genießen. Danach ging es um 14 Uhr Ortszeit mit dem Shuttle zum Flughafen. Da waren wir aber echt keine so gesprächige Runde mehr, unglaublich müde haben einige die Zeit direkt zum Schlafen genutzt. Vorher mussten wir uns auch noch von Gabriel verabschieden, der sich San Francisco ein bisschen ansehen will. Er hat sein Evil Minion in Lebensgröße Marcel mitgegeben, der ihn dann mit nach Künzelsau bringt.

Am Flughafen war das große lilane  jedenfalls DAS Highlight – zusammen mit den kleinen gelben! Kleine Kinder schrien “Oh, Minions!”  und auch die Leute an der Sicherheitskontrolle (da hatten wir erst ein bisschen Angst) fanden sie witzig 😀 Nun war bei uns leider kein Sitzplatz mehr frei und da durfte das große Minion sogar bei den Stewardess im Bett schlafen.

Wir haben auf dem Flug auch viel geschlafen. In Deutschland mussten wir uns auf dem Flughafen leider viel zu schnell verabschieden, aber eins war ja schon längst klar: das Intel-ISEF-Team-Germany Nachtreffen kommt bestimmt, wir müssen uns unbedingt wiedersehen!

Immer schick – Public Day und Special Awards

Nach den Universal Studios haben wir gestern den “Abend” dann noch nett (und lange…) im Hotel ausklingen lassen. Am nächsten morgen gingen wir es ein bisschen entspannter an, denn es gab Frühstück im Hotel. Es war das Pressefrühstück für die internationalen Gäste, demnach trafen wir uns – mal wieder professional attired um 7.45 Uhr im Foyer. Das Ganze fand in einem Ballsaal statt und war gar nicht so schlecht – leckeres Obst, Bagels, Muffins, Marmelade,… Den Journalisten kannten wir schon vom Vorbereitungstreffen in Felsenkirchen – Ulli Rieß. Wir haben uns beim Essen mit ihm unterhalten, danach wurde ein Foto gemacht und ruck zuck der Anzug gegen ordentliche Hose mit Hemd beziehungsweise Bluse getauscht. Dann ging’s los zum Public Day. Bereits auf dem Hinweg haben wir reihenweise gelbe Schulbusse vor dem Convention Center stehen sehen und so wappneten wir uns schon mal für die unfassbar vielen Besucher. Die kamen aber dann eher verstreut, das heißt es kamen immer mal ein paar Interessierte, aber wirklich tiefgehende Gespräche kamen eher nicht zustande. Für so etwas haben wir ja zum Glück einen mitreißenden 1-Minutenvortrag bereits beim Vorbereitungstreffen eingeübt. Ansonsten haben wir noch Fotos gemacht mit SieFelix, dem Starmaskottchen.

IMG_4570IMG_4530
Als der Public Day dann vorbei war, konnten wir uns endlich um das Wesentliche kümmern: den POOL. Da war es dann auch recht hektisch, als wir uns kurz vor knapp dann noch für die Special Award Ceremony fertig gemacht haben. Natürlich waren wir sehr viel früher da, um noch die besten Plätze zu bekommen. Leider fing die ganze Veranstaltung insgesamt fast eine 3/4h zu spät an, sodass wir dann da locker mal 1 1/2h in der frostig klimatisierten Halle rumsaßen. Auch die Ceremony an sich war echt anstrengend: In einem unglaublich geringen Zeitraum wurden extrem viele Preise vergeben! Und darunter gingen auch zwei ans Team Germany! Erst wurde Theresa auf die Bühne gerufen und dann auch noch Daniel!
Ansonsten war das ganze eher langweilig, man musste brav still sitzen und es sind immer mal wieder Leute an einem vorbeigerannt. Witzig waren die New Yorker zwei Reihen hinter uns: Bei jedem Award für ihr Team sind sie in einen unglaublichen Jubel ausgebrochen, so hat das kein anderes Team zelebriert…
Nach der Ceremony, sind wir getrennt nach Hause gefahren, haben dann aber trotzdem noch gemeinsam Abend gegessen, und haben Karten gespielt.

Jetzt beginnt noch der schwierige Teil, das packen der Koffer…
Morgen (eigentlich ja eher heute 😀 ) ist ja leider schon Abflug 😥

Universal Studios, Hollywood: Entspannung nach dem Judging-Day

Auf gehts! Das Wetter ist einfach ein Traum!

Auf gehts! Das Wetter ist einfach ein Traum!

Endlich im Hotel angekommen bereiteten wir uns möglichst schnell auf unsere Abendveranstaltung in den Universal Studios vor. So richtig viel Zeit blieb aber nicht und so starteten wir, nicht so ganz pünktlich, aber doch noch rechzeitig, mit den Bussen. Im Freizeitpark der Filmstudios angekommen aßen wir Ben & Jerry Eis und nahmen nahezu alle 4 D Vorstellungen (4D-Achterbahn-Animationsprogramm) mit die es gab: die Simpsons, Transformers, Shreck (das war eher langweilig), irgendetwas mit einer Mumie und zuletzt die Minions. Um auch noch Andenken mit nach Hause zu nehmen fragten wir viele vorbeikommenden ISEF-Teilnehmer nach Ihren Coupons für den Jahrmarktsstand an dem es Minions  zu gewinnen gab. Heute waren wir mit dem Gewinnen ganz vorne dabei: Einen Hauptgewinn in Form eines riesigen Kuscheltiers und noch 4 weiteren kleinere Minions. Dann können wir nur hoffen, dass es morgen Abend bei der Special-Award Ceremony so weitergeht.

Die Trophäen :)

Die Trophäen 🙂

Judging Day

Judging Day

Der Morgen begann eigentlich so wie immer nur noch etwas früher. Um 7:37 Uhr hatten wir uns endlich alle am Bus eingefunden – an diesem morgen sogar in professional attire. Nachdem die letzten Krawatten ausgetauscht, gebunden und von unseren Betreuern noch mal überprüft worden waren konnte es losgehen. Naja so fast. Fast alle saßen schon im Bus als eine Gruppe von ganz hinten rief: „Wir haben unser Projekt data book vergessen“. Also hieß es für diese Gruppe und Frau Körper schnell noch mal ins Zimmer flitzen, das data book holen und den nächsten möglichen Bus zum Convention Center nehmen. Dort kamen sie glücklicherweise trotzdem noch überpünktlich an.

Kaum angekommen stellten wir nicht nur fest, dass auf unserem Tisch ein Zeitplan mit den Judging Interviews lag, sondern auch, dass die Juroren am Abend vorher sich unsere Projekte schon mal angesehen hatten und so einiges durcheinander gewürfelt hatten. Für uns hieß es also 5 bis 10 angemeldete Interviews für die Jury zwischen 9:00 Uhr und 17:00 Uhr geben. Die Interviews liefen sehr unterschiedlich ab und die meisten Juroren waren sehr gut zu verstehen. Da sich alle Juroren am Vorabend ausgiebig über die Projekte informiert hatten (oder zumindest die meisten), kamen manche direkt mit sehr spezifischen Fragen zu den Projekten. Die andere Art von Jurierung verlief derart, dass die Juroren sich das Projekt erstmal in einer 1-5 Minütigen Kurzpräsentation vorstellen ließen um anschließend, oder sogar noch während des Votrags, mit Fragen einzuhaken. Neben diesen angemeldeten Interviews von Juroren (für die „Grand Awards“ = Preise in den einzelnen Kategorieren zuständig) gab es weitere unangemeldete Jurybesuche von „Special Awards“ Juroren. Diese ließen sich zumeist einfach das Projekt präsentieren um anschließend ebenso wie die normalen Juroren einige Fragen zu stellen. Zusammen hat das Team Germany am heutigen Tag über 100 Interviews von Jurys aus über 8 Fachgebieten bestritten. Bemerkenswert ist hierbei, dass alle Juroren einem stets das Gefühl gaben respektiert zu sein und auch immer etwas positives an dem Projekt anzumerken hatten. Leider waren die Juroren – besonders die Amerikanischen – gefühlt alle Pokerspieler. Aus dem Verhalten der Jury konnte man NICHTS über den Eindruck des Jurors ableiten.

Für die Mittagspause hatten wir schon von unseren hilfsbereiten Betreuern Essen gekauft bekommen und so reichte die Pause auch gerade noch um die stärkenden Burger zu verspeisen. Danach ging es erneut an die Stände. Am Nachmittag ging die Jurierung in nicht weniger stressigem Ausmaß als am Vormittag weiter. Natürlich waren wir nicht die ganze Zeit mit den interessanten Interviews beschäftigt sondern saßen ab und zu auch an unseren Ständen und warteten oder trafen noch die letzten Vorbereitungen für die Interviews.

Manche hatten halt weniger Durchhaltevermögen...

Manche hatten halt weniger Durchhaltevermögen…

So siehts am Stand aus.

So siehts am Stand aus.

Im Gespräch mit der Fachjury

Im Gespräch mit der Fachjury

Presse… Pool!!! “Party”???

Tja, da ging es dann um 8 Uhr schon zum Convention Center für die „Nachbauer“, wie immer begleitet von den Betreuern, die aber leider nicht mit in die Ausstellungshalle durften. Als dann der Rest später eintraf, war das Team des beanstandeten Standes immer noch nicht wieder raus und man dachte schon „Oh, oh, was ist da wohl schief gelaufen?“ Von einem anderen Team haben wir schon gehört, dass sie ihre Plakate wegen irgendwie nicht zulässiger Bilder komplett weg machen mussten – super!

Aber da kamen die zwei dann auch ganz lässig raus, es waren nur zwei Plakatecken nicht ganz fest gewesen und dann mussten sie noch ewig für den Papierkram Schlange stehen.

Nun, eigentlich war der Vormittag ja für die Presse gedacht und so hatten sich der ARD-Radio-Korrespondent aus L.A. schon bei zwei Projekten angemeldet und Jessica hatte ein Zeitungsinterview. Das Radiointerview lief ganz entspannt auf Deutsch, die Fragen waren auch irgendwie vorhersehbar – wie heißt ihr, worum geht’s bei eurem Projekt und was macht ihr sonst so?

Für alle anderen hieß es mal wieder: ISEF-Tugend Nr.1: Warten.

Für den Nachmittag waren einige Nobelpreisträger angekündigt, vorher sind wir aber erstmal Mittagessen gegangen – Burger (klaromaro), Pizza und Salat.

Zur Nobelpreisträgerveranstaltung haben wir uns aufgeteilt: Einige hatten bereits in Deutschland bei so einem Meeting am Bodensee mitgemacht und sind deshalb direkt zum Hotel gefahren, die anderen sind gemütlich zum Convention Center.

Die Nobelpreisträgersache war natürlich eigentlich schon cool, wann bekommt man so jemanden schon mal zu sehen, aber die Publikumsfragen waren zu Beginn doch sehr lahm, da hat dann wieder ein Teil der Gruppe sich Richtung Pool aufgemacht (es waren draußen immerhin 33°C und Sonne). Allerdings wurden die Fragen gegen Ende besser, auch eher politischer, was diese Podiumsdiskussion auch wieder interessanter machte.

Bei den Nobelpreisträgern

Bei den Nobelpreisträgern

Am Pool war es natürlich auch ganz nett, einfach die perfekte Temperatur und bei der Opening Ceremony ist uns auch noch so ein Intel-Männchen (Willy-Liebesspiel) zugefallen, das wir wunderbar als Ball verwenden konnten, leider war es am Ende armamputiert. Tja, und was macht man an so einem Sommertag noch? EIS ESSEN!

Im Pool mit TEAM New York :)

Im Pool mit TEAM New York 🙂

Danach haben wir uns fertig gemacht für die „Intel ISEF Night at L.A. live“.
Was soll man dazu schreiben? Tja, das Wetter war schön. Aber die Veranstaltung lahm.
Also spielen wir jetzt auf dem Hotelzimmer Activity,

Morgen ist JUDGING DAY – ab 7.30 geschniegelt und gebügelt mit Anzug und Krawatte.

Schöne Grüße,
die Gruppe mit dem geringen Nerd-Faktor…

Opening Ceremony

Hollywood Boulevard, Runden im Pool, eine mehrstündige Eröffnungszeremonie und jetzt auch noch bloggen? That’s impossible! NO, IT’S NOT!

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen, das haben wir heute umgekehrt. Nach dem schönen Vormittag, mussten wir uns in Höchstgeschwindigkeit in Dirndl und Lederhosen werfen, um dann pünktlich für das Dinner bereit zu sein.

Mit Dirndle und Lederhosen

Mit Dirndle und Lederhosen

Aber was macht man normalerweise beim Essen? Wie wär’s mit Reden: aber mit einem Mexikaner, auf Deutsch! Zur Überraschung waren wir nicht die einzigen, die fließend Deutsch sprachen. Ein netter Junge, der mehr über Deutschland wusste als wir, gesellte sich zu uns an den Tisch und erklärte uns sein Projekt.

DUZ DUZ DUZ – Drönende Bässe begrüßten uns schon beim Eintritt in die Halle, in der die Opening Ceremony statt fand. Die Stimmung im Saal war auf dem Höhepunkt, als ein Speedpainter Portraits bekannter Wissenschaftler in artistischer Manier auf die Leinwand zauberte.

Actionpainting

Actionpainting

Am meisten hat uns Mick Ebeling, ein amerikanischer Unternehmer und pragmatischer Visionär, begeistert. Unter dem Motto “It’s not impossible”
verwirklicht er Projekte, deren Umsetzung zunächst aussichtslos erscheint, um dann Menschen weltweit zu helfen. Ein Beispiel: “Project Daniel”. Durch den Bürgerkrieg im Sudan, verlor der junge Daniel, nicht nur seine Arme sondern auch seinen Lebensmut. Durch die Hilfe von Mick Ebeling, hat Daniel nun eine funktionsfähige Armprothese, die weniger als ein Hundertstel eines kommerziellen Apparats kostet, und sein Leben erheblich erleichtert. Doch Ebeling brachte nicht nur den Fisch, sondern lehrte auch das Fischen. Er zeigte den ortsansässigen Ärzten, wie solche Prothesen herzustellen waren und überließ ihnen die notwendige Ausstattung. So konnte nicht nur Daniel, sondern auch anderen Menschen geholfen werden.

Aber leider ist der Tag nicht nur positiv verlaufen: Einer unserer Stände stand auf der Beanstandungsliste. Das heißt:
in aller Herrgottsfrühe aufstehen, um den Stand auf den neuesten Stand zu bringen. Ein arbeitsreicher Tag, wartet auf uns. But that’s not impossible!